FAQ Datenrettung: Antworten auf Ihre Fragen
Finden Sie die Antworten unserer Spezialisten auf die häufigsten Fragen zur Datenrettung: Festplattenausfälle, SSD, RAID, USB-Sticks, Preise, Bearbeitungszeiten und Ablauf. SOS Data Recovery (Tesweb SA), Schweizer Spezialist seit 2006 mit über 10 000 bearbeiteten Fällen, beantwortet Ihre Fragen.
Warum unsere FAQ zur Datenrettung konsultieren?
Unsere Techniker beantworten die häufigsten Fragen zu Ausfällen von Festplatten, SSDs, RAID, NAS, USB-Sticks und Speicherkarten. Jede Antwort basiert auf über 10 000 bearbeiteten Fällen seit 2006 und wird regelmässig aktualisiert. Wenn Sie die Antwort auf Ihre Frage nicht finden, kontaktieren Sie uns — kostenlose Diagnose in 3 Stunden.
Ist die Diagnose kostenlos?
Ja. Die Diagnoseanalyse ist kostenlos und wird innerhalb von 3 Stunden nach Eingang Ihres Bandes geliefert.
Ist die Diagnose kostenlos?
Ja. Die Diagnoseanalyse ist kostenlos und wird innerhalb von 3 Stunden nach Eingang Ihres Bandes geliefert. Ein detaillierter Kostenvoranschlag wird Ihnen vor jeder Intervention ausgehändigt.
Ist die Diagnose wirklich kostenlos?
Ja. Die Diagnose ist in jedem Fall enthalten und wird innerhalb von 3 Stunden nach Eingang Ihres Datenträgers erstellt. Sie ermöglicht es, die Art des Fehlers, die Erfolgsaussichten der Datenrettung und die genauen Kosten des Eingriffs zu bestimmen.
Ist die Diagnose wirklich kostenlos?
Ja, die Diagnose ist 100 % kostenlos und unverbindlich. Nach Erhalt Ihres Datenträgers führen unsere Techniker innerhalb von 3 Stunden eine umfassende Analyse durch und senden Ihnen einen detaillierten Kostenvoranschlag. Es steht Ihnen frei, den Kostenvoranschlag kostenlos anzunehmen oder abzulehnen.
Ist die Diagnose wirklich kostenlos?
Ja, die Diagnose ist grundsätzlich kostenlos und wird innerhalb von 3 Stunden nach Eingang Ihres Datenträgers erstellt. Sie ermittelt die genaue Art des Fehlers (Software- oder Hardwarefehler), die Erfolgsaussichten der Datenrettung und die genauen Kosten der Dienstleistung. In dieser Phase ist keine Verpflichtung erforderlich.
Ist die forensische Analyse vertraulich? Wer hat Zugriff auf die analysierten Daten?
Vertraulichkeit ist ein Grundprinzip unserer forensischen Praxis. Wir wenden strenge Regeln an:
- Beschränkter Zugriff — nur die mit dem Fall betrauten Techniker haben Zugriff auf die Daten. Jeder Zugriff wird protokolliert.
- Vertraulichkeitsvereinbarung — auf Anfrage kann vor jedem Eingriff eine NDA (Geheimhaltungsvereinbarung) unterzeichnet werden
- Sichere Vernichtung — nach Übergabe des Berichts und Zustimmung des Kunden werden die Arbeitskopien durch zertifiziertes, sicheres Überschreiben vernichtet
- Hosting in der Schweiz — alle Daten verbleiben in unserem Labor in Ins (BE) und unterliegen dem Schweizer Datenschutzgesetz (DSG)
- CyberSafe-Zertifizierung — unsere Sicherheitspraktiken werden vom vom Bund anerkannten CyberSafe-Label auditiert und zertifiziert
Ist es möglich, Daten nach einer Formatierung wiederherzustellen?
Ja, eine Formatierung löscht die Daten nicht sofort – sie löscht lediglich die Dateizuordnungstabelle. Solange die Sektoren nicht durch neue Daten überschrieben wurden, ist eine Wiederherstellung möglich. Grundvoraussetzung: Schreiben Sie nichts mehr auf das Medium und übergeben Sie es einem Spezialisten. Bei SSDs kann die TRIM-Funktion die Wiederherstellung erschweren, wenn sie nach der Formatierung ausgeführt wurde.
Ist es möglich, Daten, die durch Ransomware verschlüsselt wurden, ohne Zahlung des Lösegelds wiederherzustellen?
Ja, in einer beträchtlichen Anzahl von Fällen. Die Möglichkeit der Entschlüsselung ohne Zahlung hängt hauptsächlich von der Art der Ransomware und dem Vorhandensein einer ausnutzbaren kryptografischen Schwachstelle ab.
Es gibt verschiedene Wiederherstellungswege:
- Öffentliche Entschlüsselungsschlüssel – einige Ransomware-Typen wurden von Sicherheitsforschern und Behörden wie Europol entschlüsselt. Die Plattform No More Ransom (nomoreransom.org) zentralisiert diese Tools kostenlos.
- Fehler in der kryptografischen Implementierung – einige schlecht programmierte Ransomware weisen Schwachstellen auf, die es ermöglichen, die Schlüssel zu rekonstruieren.
- Schattenkopien (VSS) – wenn die Ransomware die Windows-Schattenkopien nicht gelöscht hat, ist eine Wiederherstellung möglich.
- Nicht betroffene Backups – Offline-Backups, NAS-Snapshots oder nicht synchronisierte Cloud-Backups.
Unser Labor analysiert jeden Fall individuell. Eine Diagnose ermöglicht es uns, festzustellen, welche Ransomware-Familie beteiligt ist und welche Entschlüsselungsoptionen verfügbar sind.
Ist es möglich, gelöschte Fotos und Videos von einem Telefon wiederherzustellen?
Ja, die Wiederherstellung von gelöschten Fotos und Videos auf einem Smartphone ist technisch möglich, auch ohne vorherige Sicherung. Das Löschen einer Datei löscht diese nicht sofort aus dem internen Speicher: Die Daten bleiben vorhanden, bis der Speicherplatz durch neue Dateien wiederverwendet wird.
Je schneller Sie das Telefon nach dem Löschen nicht mehr verwenden, desto höher sind die Chancen auf eine Wiederherstellung. Jedes neue aufgenommene Foto, jede installierte Anwendung oder jedes heruntergeladene Update kann die gelöschten Daten überschreiben.
Unsere Techniker extrahieren die Daten direkt aus dem eMMC- oder UFS-Chip des Geräts mit professionellen Tools (JTAG, ISP, Chip-off). Diese Methode ermöglicht die Wiederherstellung von Dateien, selbst wenn das Dateisystem beschädigt ist oder das Telefon nicht mehr startet.
JBOD: Ein oder mehrere Datenträger sind defekt
JBOD (Just a Bunch Of Disks) ist eine Zusammenfassung mehrerer Festplatten, die sequentiell beschrieben werden. Im Gegensatz zu RAID 0 werden die Daten vollständig auf die erste Festplatte des Verbunds geschrieben. Sobald diese voll ist, wird die Beschriftung auf der zweiten Festplatte fortgesetzt, und so weiter bis zur letzten Festplatte des Arrays.
Konsequenz im Falle eines Ausfalls: Wenn eine defekte Festplatte Daten enthält, sind diese bis zur Reparatur oder zum Austausch der betreffenden Festplatte nicht zugänglich. Im Gegensatz zu RAID 1 oder RAID 5 bietet JBOD keine Redundanz: Der Verlust einer Festplatte führt zum Verlust aller darauf befindlichen Daten.
Kann ein aufgeblähter Tablet-Akku Daten beschädigen?
Ein aufgeblähter Akku (Blähbatterie) stellt ein echtes Risiko für Ihre Daten dar. Durch die Ausdehnung kann er Druck auf die Hauptplatine und die internen Anschlüsse ausüben, was zu Wackelkontakten oder sogar zu physischen Schäden an den Lötstellen oder dem Speicherchip führen kann.
Verwenden Sie ein Tablet mit einem aufgeblähten Akku nicht weiter. Es besteht ein reales Brand- oder Explosionsrisiko, und die Schäden, die durch einen perforierten Akku verursacht werden, sind für die Hauptplatine oft irreparabel.
Wenn Sie eine Aufblähung feststellen, schalten Sie das Tablet sofort aus, schließen Sie es nicht an und bringen Sie es zu einem Fachmann. Unsere Techniker können die Daten vor einem Batteriewechsel extrahieren.
Kann ich den Fortschritt meines Falls verfolgen?
Ja. Sobald Ihr Datenträger bei uns eintrifft, erhalten Sie eine eindeutige Fallnummer. Unser Team hält Sie per E-Mail über jeden wichtigen Schritt auf dem Laufenden: Empfang, Ergebnis der Diagnose, Bestätigung des Kostenvoranschlags und Datenrettung. Sie können unser Team auch jederzeit über Ihren Extranet-Bereich oder telefonisch kontaktieren.
Kann ich mein Speichermedium auch per Post schicken?
Ja. Wenn sich keine Annahmestelle in Ihrer Nähe befindet, können Sie Ihr Speichermedium per Einschreiben direkt an unser Labor schicken: Lagerhausstrasse 25, 3232 Ins (Anet). Wir stellen auf Anfrage eine sichere Verpackung zur Verfügung.
Kann ich mein Speichermedium direkt in Ihrem Labor abgeben?
Ja, persönliche Abgaben sind während der Öffnungszeiten möglich (Montag–Freitag, 9:00–12:00 Uhr / 13:30–17:30 Uhr). Unser Labor befindet sich an der Lagerhausstrasse 25, 3232 Ins (Anet), Kanton Bern. Ein Besucherparkplatz mit der Nummer 87 (tesweb) steht vor Ort zur Verfügung. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln nehmen Sie den Bus 109 und steigen an der Haltestelle «Pierre-à-Bot» aus.
Kann man Daten nach einem Ransomware-Angriff wiederherstellen, wenn das System neu installiert wurde?
Das hängt von der Art des Speichers und der Art und Weise ab, wie die Neuinstallation durchgeführt wurde.
Auf einer HDD (mechanische Festplatte): Wenn die Festplatte ohne "sicheres Überschreiben" formatiert wurde (einfaches Löschen der Partitionen), sind die verschlüsselten Dateien oft noch physisch auf den magnetischen Platten vorhanden. Eine Extraktion im Labor kann es ermöglichen, die verschlüsselten Dateien wiederherzustellen, die unsere Experten dann zu entschlüsseln versuchen.
Auf einer SSD: Die Situation ist komplexer. Die Firmware der SSD kann nach der Formatierung automatisch eine TRIM-Operation auslösen, wodurch die Daten endgültig gelöscht werden. Bei bestimmten Modellen oder wenn TRIM deaktiviert wurde, ist eine teilweise Wiederherstellung weiterhin möglich.
In beiden Fällen gilt: Je schneller Sie nach der Neuinstallation eingreifen, desto höher sind die Chancen auf eine Wiederherstellung.